Hochzeitsfotograf Gut Mönkhof Luebeck

Als Hochzeitsfotograf auf Gut Mönkhof in Lübeck

 

Die Liebe findet dich immer

Das Leben ist oft wunderbar … kompliziert. Doch mit der Zeit fügt es zusammen, was zusammen gehört. So auch die Leben von Marie und Tom. 

Beide kommen aus Hamburg und begannen nach dem Abitur zu studieren. 

Du wirst nun sagen, dass das doch nicht kompliziert ist, die beiden haben sich an der Uni in Hamburg kennen gelernt. Mitnichten.

 

Marie begann Architektur zu studieren und zwar in Berlin. Als ob es Herzen in Vorahnung geben würde, lenkte das Leben ein und bot Tom einen Studienplatz in der Medizintechnik, - natürlich auch in Berlin.

Hier kreuzten sich die Wege von Marie und Tom viele Male. Aus Interesse wurde Zuneigung und aus Sehnsucht wurde Liebe.

Neun Jahre gingen ins Land. Neun Jahre voller Glück. Viele Reisen genossen die Beiden bis sie in Frankreich urlaubten. Das Land der Romantik, süßen Düfte und dem allgegenwärtigen Gefühl von Lamour hörte dann die Frage der Fragen: „Willst Du mich heiraten?“ Und es kam die schönste Antwort die man sich erhofft: „Ja.“

Träume werden Wirklichkeit.

 

Als Hochzeitsfotograf auf Gut Mönkhof/Lübeck hat man immer was neues zu entdecken.

Marie und Tom entschlossen sich eine ländliche Hochzeit zu haben. Sie erträumten sich ein Hochzeitswochenende in einem leichten, romantischen Stil. 

 

Ihre Wahl viel auf Gut Mönkhof, einem Areal aus dem 14. Jahrhundert. Es liegt gut erreichbar an der Stadtgrenze zu Lübeck, ist aber ländlich ruhig, beschaulich und strahlt idyllische Lebenslust aus. Das Anwesen wird von Barbara Herting liebevoll geleitet. Sie sorgt sich neben der Ausstattung der Hochzeit, wenn es gefällt, um alles was das Herz begehrt. Da das Gut über ein Gästehaus verfügt, fiel dem Hochzeitspaar die Entscheidung nicht schwer. Für die beiden Liebenden war dies der ideale Ort für das kommende Fest, welches ein unvergessliches Erlebnis werden sollte.

Ich habe mich sehr darüber gefreut, als die Beiden mich baten, diesen wichtigen Tag mit der Kamera zu begleiten und für schöne Erinnerungsfotos zu sorgen. 

Im Vorweg besprachen wir die Details der Hochzeit, so dass ich bestmöglich eingebunden war und meine Erfahrungen mit den Beiden teilen konnte. 

Wir verstanden uns sehr gut, hatten Spaß und ich freute mich schon riesig auf das kommende Fest.

 

Herzklopfen auf Gut Mönkhof, Lübeck

Am Hochzeitstag traf ich die Familie zum Getting Ready. Alle waren schon aufgeregt und warteten gespannt auf die Zeremonie. Und wenn Ihr Euch fragt, wer glücklicher aussehen kann als Braut und Bräutigam, so ist es eine schwangere Braut. Marie sah einfach wunderschön aus. 

Mit diesem Bild im Kopf begann ich mit meiner Arbeit, die mir so viel Freude bereitet. Ich erwischte Tom in seinem Vorbereitungszimmer. Er beendete gerade einen Brief an Marie, den der Trauzeuge als Liebesbote überbrachte. 

Ein Liebesbrief, ein liebevolles Geständnis an seine Geliebte, Freundin und zukünftige Frau. Ein Heiratsversprechen, niedergeschrieben für die Ewigkeit. So viel Romantik ließen Maries Augen feucht werden. Wie schön ist das denn? 

Zum Getting Ready lag bereits Maries Hochzeitskleidung bereit. Sie hatte sich für ein luftiges, weißes Kleid mit Spitzentop entschieden. Ich machte kurz ein paar Arrangements, um die herrliche Atmosphäre einzufangen. 

Im Nebenzimmer richtete sich Tom derweilen zur Hochzeit her. Ein schöner, grauer Tweed Anzug mit weinroten Applikationen. Dieser sah nicht nur gut an ihm aus, sondern passte auch wunderbar zum Vintage-Kleid seiner Braut.

Tom war nervös. Doch der allzeit bereite Trauzeuge ging ihm bei allem hilfreich zur Hand, sei es beim Richten der Fliege oder einem kleinen Umtrunk gegen die Flatternerven.

Die Brautjungfern trugen wunderbare, altrosa Vintage Kleider, die aufs trefflichste mit dem Brautgewand harmonierten. Sie umsorgten Marie vom Anlegen des Kleides über das Richten der Frisur bis hin zu allem, was sich die Braut sich nur wünschte. Alle hatten sehr viel Spaß bei den Vorbereitungen. 

Die Blumenarrangements, Jungfernsträuße und der Hochzeitsstrauß wurden durch die ortsansässige Floristin harmonisch abgestimmt. Die Farbakzente der Hochzeit fielen überall auf, in Weiß, gefälligem Grau und Schattierungen von Rosa. Dies war der Faden durch eine verträumte, romantisch-ländliche Hochzeit.

Alles stimmte aufs Beste, als sich Braut nebst Brautgefolge auf den Weg zur Hochzeitszeremonie begab. Allerdings ist auch ein so schöner Tag nicht bis zum I-Tüpfelchen planbar, - es begann zu regnen. 

 

 

Gott sei Dank war dies aber für die Hochzeitsgesellschaft kein Problem, denn keiner hätte sich diesen Tag verwässern lassen. Dank der guten Organisation der Gutsherrin wurden Ausstattung, Bräutigam und 40 Gäste kurzerhand in eine kleine Scheune verlegt. So konnte Marie, angeführt vom Blumenmädchen und den Jungfern, ihrem Tom zum Altar entgegen schreiten.

Marie strahlte so viel Freude aus, dass Tom nicht mehr an sich hielt und seine Braut schon vor dem Ja-Wort küssen mußte. Alles war wunderbar, alles war Liebe. Romantische Live-Musik (Kontrabass und Gitarre) begleitete die Zeremonie, die durch die „Seelenhirtin“ mit leichter Hand und gut gelaunt geführt wurde. 

Für mich war es einfach schön, all diese glücklichen Menschen mit meiner Kamera begleiten zu dürfen. Es war ein in allen Facetten stimmiger Tag, bei dem sogar der Regen irgendwie passte. 

 

Das Hochzeitsessen fand in der alten Scheune, einem eigens ausgebauten Teil von Hof statt. Alles war ländlich und einfach gehalten, so dass sich die Gäste sofort wohl und heimisch fühlten. Die Tische, in Grau gedeckt, zierten unzählige Messingständer mit geschmackvollen, korrespondierenden Kerzen. Blumen zierten die Tische, so frisch, als kämen sie geradewegs aus dem Bauerngarten. Alle genossen das tolle Essen, gut gelaunt und mit Blick auf das Brautpaar.

 

Auch neben dem Mahl war für die Gaumenfreuden gesorgt. Alles reihte sich stimmungsvoll ins Gesamtarrangement ein. So gab es eine „All you need is Sweet“-Ecke mit Popkorn, Lutschern und Keksen, die nicht nur die Herzen der Kleinsten entzückten. Große Gläser mit selbst gemachter Limonade standen den durstigen Gästen zur Verfügung. Auch ein Coffee-Bike gab es zur Selbstbedienung, an dem sich gerade die Herren pudelwohl fühlten und sich als Barista-Künstler probierten.

 

Der besondere Charme der Hochzeit und des Miteinanders bestand in seiner Einfachheit. Alles war liebevoll arrangiert, festlich geschmückt und strahlte eine unbekümmerte Leichtigkeit aus. Damit fühlten sich alle ungezwungen und wohl.

Zwischenzeitlich durfte ich die Liebenden entführen und über das Gelände geleiten. Wir machten wunderschöne Fotos im Haus und auch außerhalb, - ja, es war mittlerweile trocken und das Wetter lachte für die Beiden. 

 

Da ich das Landgut gut kenne, besuchten wir die besonders fotogenen Ecken, wo wir in Ruhe malerische, idyllische Aufnahmen machen konnten. Besonders schön war es für mich, dass die Beiden sehr viel Vertrauen in meine professionelle Arbeit hatten, so dass sie locker und gelöst die Kamera missachteten und „ungestellte“ Fotos entstanden. - Bei den Tierweiden mußte Marie allerdings wachsam sein. Sie kam dem ortsansässigen, immer hungrigen Esel etwas zu nah. Er begann sich schon verdächtig nach den Blumen zu strecken, als ich das Brautpaar etwas zur Seite dirigierte und den Brautstrauß vor einer schnuppernden Nase rettete.

So konnte ich viele fröhliche, romantische, aber auch intime Momente Momente auf Fotos bannen, die nicht nur das Brautpaar begeisterten.

Der Tag war einfach wunderbar vorbereitet, ohne geplant zu wirken.

Viele kleine Details verwoben sich zu einem rundum einnehmenden, leichten Ambiente, welches den Sinnen schmeichelte, ohne aufdringlich zu sein.

So gab es zum Beispiel einen gemeinsamen Gruß an die Welt. Diesen gab es in Gestallt weißer Ballons mit kleinen Zetteln dran, die die Hochzeitsgesellschaft fröhlich hinaus schickten, um andere Menschen an ihrem Glück teil nehmen zu lassen.

Ich frage mich noch heute wer die Ballons wohl bekam und ob es den Empfängern wohl Tränen, ein Lächeln oder beides ins Gesicht zauberten.

Das Abendmahl war das kulinarische Highlight eines schönen Tages. Es war die Zeit der Reden, der Toasts und herrlichem Essen. Alle waren durch den Tag so stimmungsvoll aufgeladen, dass die Laune sich stetig aufzubauen schien. Es gab einfach kein Limit der guten Stimmung, des Lachens und der Herzlichkeit. 

Die Scheune war in schönes, romantisches Licht getaucht. Es schimmerten überall Kerzen in Konkurrenz zu einem Himmel kleiner Lichter über den Feiernden.

Alle liebten den Tag, freuten sich mit Marie und Tom, schwoften und genossen die Zeit in vollen Zügen.

 

Danke Euch, dass ich als Hochzeitsfotograf auf Gut Mönkhof dabei sein durfte.

Den krönenden Abschluss fand der anschließende Tanz zu mitreißenden Klängen von akustischen Instrumenten statt. Das Hochzeitspaar eröffnete den Abend mit dem Brauttanz. Sie sahen dabei hinreißend aus.

 

Sie sahen sich so zärtlich in die Augen, dass mein Herz vor Freude überquoll.

Für mich endete mit diesem Tanz ein herzergreifender, romantischer und wunderbarer Tag. 

Denke ich an diesen Tag zurück, bin ich noch immer dankbar, dass ich ihn begleiten durfte. Ich freute mich still an den Gesichtern, ihr Lachen und Schmunzeln, ihre verträumten Augen, als sie das erste Mal die Fotos dieses unvergesslichen Tages sahen.

Eure Frau Winterot