Hochzeitsfotograf-Lübeck-Gut-Mönkhof

Als Hochzeitsfotograf in Lübeck Gut Mönkhof

Drei Finger sagen "ich liebe dich"

 

Sechs Jahre gingen ins Land. Wundervolle Erlebnisse sammelten sich auf langen Reisen in die Welt, zum Beispiel in Chicago oder auf dem schönen, zeitlosen Cuba. Nie brauchten die beiden eine Pause voneinander. Als Melanie und Svea dies klar wurde, wußten sie, es gab nichts mehr was sie vermißten, außer dem Eheversprechen - welches sie sich mit vollen Herzen an ihrem Jahrestag gaben. 

Ein Tag voller Sonnenschein, Schmetterlinge und Liebe.

Es versammelten sich Familie und Gäste bereits am Morgen in Lübeck, um standesamtlich die Trauung zu vollziehen. Alle waren glücklich und voller Freude, dass sie dem ersten Kuss der Ehefrauen beiwohnen durften.

Anschließend ging es zum Gut Mönkhof am Rande von Lübeck.

 

Als Hochzeitsfotografin war ich schon häufig auf dem Gut für Reportagen von Feierlichkeiten und kenne dieses romantische Fleckchen gut. Ich habe mich daher über die Wahl von Svea und Melanie sehr gefreut, denn in meinem Kopf stellten sich viele wundervolle Bilder ein, wo und wie ich perfekte Fotos aufnehmen konnte.

Das Areal ist nicht weit von der Stadt entfernt, so dass alle eine kurze, entspannte Anreise hatten. Durch die abgeschirmte Waldlage hatte man das Gefühl die Außenwelt hinter sich zu lassen und es trat merklich eine entspannte, innere Ruhe ein. Die Gebäude aus dem 14. Jahrhundert entführten Augen und Seele in eine andere Welt, die es zuließ, sich voll und ganz auf die Hochzeit einzulassen und die schönen Stunden zu genießen. 

Als Hochzeitsfotograf in Lübeck Gut Mönkhof

Svea ist eine waschechte Hamburgerin, weltoffen, reisefreudig und mit einem großen Herzen. Melanie, als Kölner Frohnatur, immer mit einer fröhlichen Aura unterwegs und einem Auge für kleine Gesten. Zwei Frauen, die das Leben und die Menschen um sich bereichern. So ist es auch kein Wunder, dass das Schicksal eingriff und die beiden zusammen führte. 

Svea wollte lernen, wie die Hände reden. Ihr Weg führte sie daher an der Uni in ein Seminar für Gebärdensprache. Es war Melanie, die den Kurs gab und so nahm die Geschichte ihren Anfang. Beide lernten gebärden, sich kennen und lieben. Und so wurde aus all den kleinen endlich das große Zeichen - Daumen, kleiner Finger und Zeigefinger formten „ich liebe Dich“.

Sechs Jahre gingen ins Land. Wundervolle Erlebnisse sammelten sich auf langen Reisen in die Welt, zum Beispiel in Chicago oder auf dem schönen, zeitlosen Cuba. Nie brauchten die beiden eine Pause voneinander. Als Melanie und Svea dies klar wurde, wußten sie, es gab nichts mehr was sie vermißten, außer dem Eheversprechen - welches sie sich mit vollen Herzen an ihrem Jahrestag gaben. 

Ich durfte das Hochzeitspaar ab 14:00 Uhr begleiten und meine Reportage mit dem Getting Ready starten, während die Gäste langsam auf dem schönen Areal eintrafen und die Ruhe in Fauna und Flora genossen. Wie immer hatten die Esel gut lachen, da sie wieder einmal den Mittelpunkt unter all den Tieren einnahmen.

Das Grundthema der Feier war Weiß, mit BOHO-Flair und rustikalen Akzenten. Die Gäste waren ungezwungen und brachten eine legere Eleganz mit ein. Es war eine wunderbar ungezwungene Atmosphäre, die viel Raum für gelassenen Frohsinn ließ. 

Das Brautpaar trug federleichte Kleider, schlicht, bodenlang, wunderschön. Und das Hochzeitsthema fand seinen Weg in Form von herrlichen Blumengestecken in ihren Haaren - die beiden Bräute sahen einfach zauberhaft aus. 

Da die Zeremonie noch anstand, nutzten wir die Zeit für Paarfotos. Wieder einmal präsentierte sich das Gut von seiner besten Seite und brachte sich auf harmonische Weise mit ein, so dass tolle Bilder als Ergebnis lachten. Das Licht spielte durch die Bäume und ich konnte das Paar so mit dem Lichtermeer verbinden, dass die Umgebung sich weiß-glitzernd, blütengleich mit den weißen Hochzeitskleidern verwoben. Melanie und Svea strahlten dabei so viel Freude und Glück aus, dass ich einen kleinen Kloß der Rührung im Hals bekam. 

Es war soweit, die Zeremonie stand an. Und nicht nur die, auch die Väter, die schon nervös-fröhlich die Hochzeitskleider ihrer Augensterne richteten. Beide konnten kaum ein Auge von den Töchtern wenden, - war es möglich, dass sie vor Glück eine Träne verlieren würden? Ich hätte es verstanden, denn die Luft war durchzogen von Erwartung, Freude auf und für die Bräute, Lachen und dem Duft von Blüten und freier Natur. 

Und dann war es soweit. Blumenkinder zeigten den Weg zum Hochzeitsaltar und zwei stolze Väter führten zwei bezaubernde Bräute durch ein Spalier von strahlenden Familienmitgliedern und Freunden. Am Ende wartete eine Freundin von Svea und Melanie, sie hielt die Trauung ab. Sie gebärdete, da der Großteil der 70 Gäste im Hörempfinden eingeschränkt waren. Eine zweite Freundin stand am Altar und übersetze für die Hörenden, so dass alle in den Genuss der sehr schönen, liebevollen und festlichen Ansprache kamen.

Die Ringübergabe war etwas besonderes, statt eines Kissens gab es die Ringe in einer Flasche, die das gesamte Hochzeitsthema in sich vereinte. Die Bräute zogen die Ringe aus dem Glas, schnitten sie mit einer zierlichen Fadenschere ab und steckten sie einander auf die Finger. Es war so schön. 

Als dann Svea und Melanie ihre Brautgelöbnisse gebärdeten/sprachen, war der Freude der Gäste kein Halten mehr und es flossen die schönsten Tränen der Welt.

Nach der Zeremonie begann sich die Menge aufzulockern. Viele Umarmungen, herzliche Liebe und liebende Worte bekam das Ehepaar - und auch untereinander herzten die Gäste fleißig, weil in ihnen so viel Emotionen und Freude steckten, dass sie hätten platzen können. Es war eine fantastische Stimmung. Es gab Kaffee und Kuchen - schaut nur die Zitronentorte, die war einfach unglaublich. Nicht, dass die anderen nicht gut waren, aber in die Zitrone hätte ich mich hineinlegen können.

Die Gäste amüsierten sich bei den Tieren, beim Tischfußball und mit meiner Fotobox, mit der die Gäste selbst von sich Aufnahmen machen konnten - was sie sehr kreativ und mit viel Freude machten. Andere wieder spielten KUBB. Was das ist? Ein altes Wikingerspiel, bei dem zwei Mannschaften versuchen mit Wurfstöcken alle Klötze der Gegenmannschaft umzuwerfen. Es war ein Heidenspaß.

Das Hochzeitsessen fand in einem der Säle der ehemaligen Scheunen statt. 

Wie immer haben Barbara Herting und ihr Team nicht nur ganz wundervolle Arbeit bei der Deko und Ausstattung geleistet und damit für das schöne Ambiente gesorgt. Das Essen war wie immer aller erste Sahne, herrlich angerichtet und schmeckte allen vortrefflich - es blieb nichts übrig.

Hernach gab es noch herzliche Hochzeitsreden, die die „gesättigte“ Laune wieder antrieb. Es wurde viel und gern gelacht. 

Da der Abend sich neigte, nutzte ich die Gelegenheit mit dem Brautpaar noch in den Sonnenuntergang zu verschwinden, um einige Stimmungsbilder zu kreieren. Melanie und Svea sind ein so schönes Paar und es schwang so viel Gefühl zwischen ihnen, dass ich nicht groß dirigieren musste, um tolle Bilder zu erhalten. 

Als Hochzeitsfotograf in Lübeck Gut Mönkhof

Abschließend ging es zum Tanz. Das Brautpaar begann traditionell. Sie waren wundervoll anzuschauen und beim Kuss kullerte mir dann doch noch die Träne über die Wange, so schön war die Stimmung. Es wurde am Abend viel getanzt, sehr viel mit allen und für alle. Diese Gesellschaft war auf wunderbare Weise füreinander da, miteinander glücklich und in sich offen für alles Schöne.

Leider hat auch die schönste Feier einmal ein Ende. Ich gebe zu, ich war traurig darüber, denn es war eine sehr emotionale Feier. Ich bin dankbar, dass ich die Hochzeitsfotografin sein durfte. Ich freue mich sehr auf die nächste Hochzeit auf Gut Mönkhof, mit tollen Brautleuten, wunderbaren Gästen und dem tollen Ambiente, dass die Betreiber des Anwesens wieder einmal zaubern werden. 

Vielen Dank, ihr beiden, für diesen absolut wundervollen Tag, den ich mit euch verbringen durfte, eure Frau Winterot!